Wie macht man einen Heizpilz an?

Wie macht man einen Heizpilz an?
Wie macht man einen Heizpilz an?

An kalten Tagen sind Heizpilze als Wärmequelle auf der Terrasse oder im Garten sehr beliebt, weil er sich relativ unkompliziert überall mit hinnehmen lässt. Da durch das Verbrennen von Gas Schadstoffe freigesetzt werden, darf ein Heizpilz nur im Freien als Wärmequelle benutzt werden.

Wird der Heizpilz in geschlossenen Räumen benutzt, besteht für die Personen, die sich in diesem Raum aufhalten, eine akute Erstickungsgefahr. Für eine gefahrlose Benutzung ist es weiterhin wichtig, den Heizpilz richtig anzumachen.

Den idealen Standort für den Heizpilz finden

Nur dann, wenn ein geeigneter Standort ausgewählt wurde, ist Sicherheit bei der Benutzung eines Heizpilzes gewährleistet. Brennbare Flüssigkeiten und Stoffe, beispielsweise Zelte dürfen sich nicht in unmittelbarer Nähe des Wärmespenders befinden, da sich diese durch die extreme Hitzeentwicklung schnell und leicht entzünden können. Weiterhin sollte beim Aufstellen von einem Heizpilz darauf geachtet werden, dass der Boden eben ist. Wird der Gasheizstrahler auf unebenen Boden aufgestellt, besteht die Gefahr, dass dieser umkippt.

Optimal geeignet ist ein ebener und windgeschützter Standort, beispielsweise auf dem Balkon oder der Terrasse. Der Abstand zur Überdachung sollte unbedingt mehrere Meter betragen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Abdeckung in Flammen aufgeht. Erst wenn der ideale Standort gefunden wurde, darf das Gerät in Betrieb genommen werden.

Anleitung zum fachgerechten Anmachen von einem Heizpilz

Ein Heizpilz funktioniert nach demselben Prinzip wie ein herkömmlicher Gasherd. Um einen Heizpilz anzumachen, wird wie hier beschrieben vorgegangen:

  • Heizpilz auf einem geeigneten Standort aufstellen und anschließend Gasflasche reinstellen
  • Gasflasche anschließen
  • Knopf drücken, damit das Gas nach oben strömt
  • Gas mit einem Piezozünder anzünden

Eventuelle Besonderheiten bei Heizpilzen berücksichtigen

Darf man Gasheizstrahler drinne benutzen?Heizpilze werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Moderne, neue Heizpilze sind häufig zusätzlich mit einer Kippsicherung und mit einem Flammenwächter ausgestattet. Die Kippsicherung blockiert bei einem Neigungswinkel ab 20 Grad automatisch die Gaszufuhr und verhindert dadurch, dass eine akute Gefahrensituation entsteht. Falls der Heizpilz nachdem Anzünden trotzdem immer wieder ausgeht, sollte kontrolliert werden, ob sich der Schalter der Kippsicherung durch den Transport versehentlich geschlossen wurde und deshalb die Gaszufuhr blockiert wird. Da es allerdings verschiedene Ausführungen gibt, kann an dieser Stelle nicht allgemein beschrieben werden, wie der Neigungskippschalter wieder geöffnet werden kann. Die Anleitung ist in der Gebrauchsanweisung zu finden, die beim Kauf eines Heizpilzes im Lieferumfang enthalten ist, zu finden.

Sollte die Gebrauchsanleitung verloren gegangen sein, ist es zu empfehlen, die genaue Modellbezeichnung des Heizpilzes in eine Suchmaschine einzugeben, um nach einer Bedienungsanleitung zu suchen. Bei neueren Modellen kann auch im Fachhandel oder in einem Baumarkt in Blick in die Betriebsanleitung geworfen werden.

Weitere Gründe, warum der Heizpilz trotz fachgerechtem Anzünden wieder ausgeht, können ein defektes Thermostat oder eine leere Gasflasche sein. Wer seinen Heizpilz immer sicher in Betrieb nehmen will, sollte seinen Heizstrahler alle zwei Jahre von einem Fachmann überprüfen lassen.

www.heizstrahler-direkt.de

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